Vorteilhafte Leistungen
Der SILENSOR besteht aus je einer transparenten Schiene für den Oberkiefer und den Unterkiefer. Der Unterkiefer wird durch 2 Züge, die seitlich die beiden Schienen verbinden, nach vorne verlegt. Dadurch sorgt der SILENSOR für die Erweiterung des Rachenraumes. Die Geschwindigkeit der eingeatmeten Luft nimmt ab und damit das geräuschbildende Flattern der Weichteile. Mit dem SILENSOR sind Kieferbewegungen möglich, das Zurück- und Absinken des Unterkiefers jedoch nicht. Diese Funktion macht den SILENSOR zu einem komfortablen und zugleich wirkungsvollen Schnarchschutz.
Klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Vorverlegung des Unterkiefers das Schnarchen bei über 90% der Patienten reduziert und den Apnoeindex um bis zu 50% senken kann (2) (3) (4) (5).
In welchen Fällen ist der Silensor geeignet?
Da in fast allen Fällen das Schnarchgeräusch durch Verengung der Atemwege verursacht wird, ist ein guter Erfolg mit dem Silensor zu erwarten. Auch wenn die Nasenatmung erschwert oder verlegt ist, z. B. durch Polypen, schließt dies den Einsatz des Silensors keineswegs aus. Die zierliche Ausführung behindert die Mundatmung nicht.
Erhebliche Dickleibigkeit und/oder starker Alkoholgenuss wirkt der Funktion des Silensors entgegen. Ein guter Erfolg der Behandlung ist fraglich.
Im zahnlosen Mund kann der Silensor nicht befestigt werden. Sie müssen beurteilen, ob das Restgebiss genügend Halt bietet.
Literatur:
(1) Yuong T, Palta M et al, The occurrence of sleep disordered breathing among middle-aged adults. New England Journal Of Medicine 328 (17): pp.1230-5, 1993 (2) American Sleep Disorders Association. The International Classification of Sleep Disorders. Rochester, MN, 1990
(3) Schmidt-Nowara W, Lowe A et al, Oral Appliances for treatment of snoring and obstructive sleep apnea: a review. Sleep 18(6): pp. 501-10, 1995
(4) Lowe A, Dental appliances for the treatment of snoring and obstructive sleep apnea. In: Kyger M, Roth T and Dement W, eds, Principles and Practice of Sleep Medicine, 2nd ed. WB Saunders Co, pp. 722-35, 1994
(5) Clark GT, Arand D et al, The effect of anterior mandibular positioning on obstructive sleep apnea. American Review Respiratory Distress 147: pp. 624-9, 199